{"id":167,"date":"2023-03-30T17:02:46","date_gmt":"2023-03-30T16:02:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuwort.com\/?page_id=167"},"modified":"2024-04-03T15:04:43","modified_gmt":"2024-04-03T14:04:43","slug":"tuwort-und-unverb-des-jahres","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/tuwort-und-unverb-des-jahres\/","title":{"rendered":"tuwort und Unverb des Jahres"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der tuwort-Podcast w\u00e4hlt jedes Jahr das tuwort des Jahres und das Unverb des Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil wir wir mit dem tuwort-Podcast darauf aufmerksam machen wollen, wie mit Sprache gehandelt wird, sind wir nicht einfach an W\u00f6rtern interessiert. Nein, im Fokus stehen Verben, also die Wortart, die am besten den Handlungscharakter von Sprache repr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch was verstehen wir unter der Unterscheidung von tuwort und Unverb?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Als <strong>tuwort<\/strong> verstehen wir ein Verb mit Symptomcharakter dessen h\u00e4ufige Verwendung sich pr\u00e4genden Ereignissen oder Debatten verdankt. Es soll sich also um ein Verb handeln, in dem sich Zeitgeist verdichtet.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Als <strong>Unverb<\/strong> verstehen wir ein Verb, das ebenfalls typisch f\u00fcr gesellschaftliche Ereignisse oder Debatten eines Jahres ist, jedoch auff\u00e4llt, weil es verh\u00fcllt, in die Irre f\u00fchrt, zynisch oder entmenschlichend wirkt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">tuwort des Jahres 2023<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Shortlist der Kandidaten f\u00fcr das tuwort 2023 wird in Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2024\/01\/21\/tuwort-16\/\">tuwort #16<\/a> vorgestellt. In der Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2024\/04\/03\/tuwort-17\/\">tuwort #17<\/a> verk\u00fcnden wir das Wahlergebnis:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>verstromen: 28.9%<\/li>\n\n\n\n<li>chatGPTen: 22.7%<\/li>\n\n\n\n<li>herbeisparen: 11.3%<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unsere Laudatio zum tuwort des Jahres 2023: <em>verstromen<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Verb &#8222;verstromen&#8220; ist nicht neu, sondern kommt in Verbindung mit fossilen Energietr\u00e4gern schon l\u00e4nger vor: Ein Generator &#8222;verstromt den fossilen Energietr\u00e4ger&#8220;, die &#8222;ostdeutsche Braunkohle wird verstromt&#8220;, aber auch &#8222;G\u00fclle kann verstromt&#8220; werden. Das <a href=\"https:\/\/www.dwds.de\/wb\/verstromen\">DWDS-Korpus<\/a> zeigt auf Basis von Zeitungskorpora deutliche Anstiege von &#8222;verstromen&#8220; in den 1990ern, dann aber vor allem in j\u00fcngster Zeit. Das liegt am dr\u00e4ngenden Thema des Klimawandels, in dessen Zuge elektrische Energie ein Hoffnungstr\u00e4ger darstellt und deshalb diskutiert wird, welche Energietr\u00e4ger denn verstromt werden k\u00f6nnten. Damit dr\u00fcckt sich in &#8222;verstromen&#8220; die Ambivalenz elektrischer Energie aus, bei der die Herkunft des Stroms eben entscheidend daf\u00fcr ist, wie &#8222;gr\u00fcn&#8220; Strom ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unverb des Jahres 2023<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Shortlist der Kandidaten f\u00fcr das tuwort 2023 wird in Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2024\/01\/21\/tuwort-16\/\">tuwort #16<\/a> vorgestellt. In der Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2024\/04\/03\/tuwort-17\/\">tuwort #17<\/a> verk\u00fcnden wir das Wahlergebnis:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>woken: 37.5%<\/li>\n\n\n\n<li>ansp\u00fclen: 18.75%<\/li>\n\n\n\n<li>r\u00fcckabwickeln: 16.7%<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unsere Laudatio zum Unverb des Jahres 2023: <em>woken<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Woken&#8220; wird meist im Passiv verwendet. &#8222;Es wird gewoket&#8220; und zwar vermeintlich immer h\u00e4ufiger sogar &#8222;kaputtgewoket&#8220;.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird etwa, wenn die Priorit\u00e4t des Autos im st\u00e4dtischen Verkehr hinterfragt wird.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn sexistische Witze kritisiert werden.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn im Kindergarten kein Fleisch auf dem Speiseplan steht.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn jemand genderneutrale Sprache benutzt.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn zu Solidarit\u00e4t mit Pal\u00e4stina aufgerufen wird.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn KI nicht Hassrede und Antisemitismus produzieren soll.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn der Anteil Schwarzer in der Werbung h\u00f6her liegt als ihr Anteil an der Bev\u00f6lkerung.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn Filmrollen nach Diversit\u00e4tskriterien vergeben werden.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Gewoket&#8220; wird, wenn Minderheiten Rechte einfordern.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was tun also Personen, die &#8222;woken&#8220;? Sie tun etwas, das den Benutzerinnen und Benutzern des Wortes nicht ins Weltbild passt, ihren Lebensstil infrage stellt und das deshalb abgelehnt wird. Und zwar indem es pauschal als Ausfluss einer durch die Existenz des Wortes erst konstruierten Ideologie gedeutet wird. &#8222;Woken&#8220; ist daher ein Verb, das keinen referenziellen Bedeutungskern hat, sondern ein Schema negativer Bewertung aufruft. Es entlastet seine Nutzerinnen und Nutzer davon, sich an gesellschaftlichen Debatten \u00fcber die Legitimit\u00e4t alternativer Normalit\u00e4tsvorstellungen zu beteiligen und schadet daher dem demokratischen Diskurs. Deshalb wurde es von den H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern des Tuwort-Podcasts zum Unverb des Jahres 2023 gew\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">tuwort des Jahres 2022<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserer Podcast-Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2023\/02\/11\/tuwort-9\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"147\">tuwort #9<\/a> stellten wir eine Shortlist von Kandidaten f\u00fcr das tuwort 2022 vor. Danach hatten unsere H\u00f6rer:innen die Wahl und konnten f\u00fcr ihre Favoriten stimmen. In der Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2023\/03\/27\/tuwort-10\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"158\">tuwort #10<\/a> verk\u00fcndeten wir das Wahlergebnis:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>weginflationieren<\/strong> (18%)<\/li>\n\n\n\n<li>sich freitesten (17%)<\/li>\n\n\n\n<li>auseinanderdividieren (10%)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unsere Laudatio zum tuwort des Jahres 2022: weginflationieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wort <em>weginflationieren<\/em> ist zwar nicht v\u00f6llig neu: Es bezeichnet generell den positiven Effekt f\u00fcr Kreditnehmer:innen w\u00e4hrend einer Inflation, da der Wert der realen Schuldensumme sinkt und damit auch die Zinsen sinken, also &#8222;weginflationiert&#8220; werden. Im Jahr 2022 mit hoher Inflation steht <em>weginflationieren<\/em> symptomatisch f\u00fcr die unterschiedlichen geldpolitischen Rezepte und Interessen: Die hohen Schulden der Staaten werden zwar &#8222;weginflationiert&#8220; (&#8222;die hochverschuldeten Staaten wollen ihre Schulden weginflationieren&#8220;), die Geh\u00e4lter (und Mindestl\u00f6hne) werden es jedoch auch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unverb des Jahres 2022<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserer Podcast-Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2023\/02\/11\/tuwort-9\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"147\">tuwort #9<\/a> stellten wir eine Shortlist von Kandidaten f\u00fcr das Unverb 2022 vor. Danach hatten unsere H\u00f6rer:innen die Wahl und konnten f\u00fcr ihre Favoriten stimmen. In der Folge <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2023\/03\/27\/tuwort-10\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"158\">tuwort #10<\/a> verk\u00fcndeten wir das Wahlergebnis:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>totboostern<\/strong>&nbsp;(32%)<\/li>\n\n\n\n<li>herunterheizen (21%)<\/li>\n\n\n\n<li>entnazifizieren (19%)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unsere Laudation zum Unverb des Jahres 2022: totboostern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammen mit anderen W\u00f6rtern, die die Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus mit dem Tod in Verbindung bringen, wie <em>totspritzen<\/em> und <em>totimpfen<\/em> wird mit dem Verb <em>totboostern<\/em> das Ziel verfolgt, Impfen zu diskreditieren. In seiner milderen Verwendungsvariante stellt der Ausdruck die Wirksamkeit von Auffrischungsimpfungen gegen COVID-19 in Frage, indem negative Effekte auf die Gesamtgesundheit insinuiert werden (&#8222;das Immunsystem totboostern&#8220;). H\u00e4ufiger wird der Ausdruck allerdings daf\u00fcr verwendet, die vermeintlich t\u00f6dliche Wirkung von Impfungen zu behaupten (&#8222;sich mit der neuartigen Gen-Impfbr\u00fche totboostern lassen&#8220;). Diese Vorstellung wird verschw\u00f6rungsraunend mit Behauptungen verquickt, Boostern diene der L\u00f6sung der demografischen Probleme (&#8222;Greise in den Altersheimen werden totgeboostert&#8220;) oder gar der Ausl\u00f6schung des deutschen Volkes (&#8222;das Volk wird totgeboostert&#8220;). Das Verb &#8222;totboostern&#8220; wurde vom Publikum des Tuwort-Podcasts als grob irref\u00fchrender Ausdruck zum Unverb des Jahres 2022 gew\u00e4hlt, weil es einen wirksamen Schutz vor schweren Krankheitsverl\u00e4ufen faktenwidrig als t\u00f6dliche Gef\u00e4hrdung konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">tuwort des Jahres 2021<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2022\/05\/31\/tuwort-4\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"71\">tuwort-Podcast #4<\/a> stellten wir eine Shortlist von Kandidaten vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>durchimpfen&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>gleichbehandeln<\/li>\n\n\n\n<li>runterziehen<\/li>\n\n\n\n<li>spazierengehen<\/li>\n\n\n\n<li>videotelefonieren<\/li>\n\n\n\n<li>zusammenhocken<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Live-Publikum entschied sich f\u00fcr:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>gleichbehandeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Verb \u201egleichbehandeln&#8220; referiert auf einen Grundwert von demokratischen Rechtsstaaten: Dass Rechte und Gesetze f\u00fcr alle gleicherma\u00dfen gelten, dass Menschen unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Herkunft, Religion und sexueller Orientierung gleichberechtigt sind und nicht benachteiligt oder bevorzugt werden d\u00fcrfen. Dennoch aktualisieren sich an der mangelnden Gleichbehandlung von Menschen immer wieder gesellschaftliche Konflikte, man denke an die gleichgeschlechtliche Ehe. Auch im Jahr 2021 kristallisierten sich zahlreiche Konflikte an der Frage, ob Menschen gleich zu behandeln seien. Widerspricht die Impfpriorisierung dem Gleichbehandlungsgrundsatz? Sollen alle Menschen zwangsweise gleichbehandelt werden (Impfobligatorium)? Oder sorgen Menschen, die sich nicht impfen lassen, daf\u00fcr, dass Risikogruppen nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen k\u00f6nnen, ohne sich zu gef\u00e4hrden? Sollen Geimpfte im Fall eines schweren Krankheitsverlaufs von \u00c4rztinnen bevorzugt behandelt werden? Und inwiefern sind Impfnachweise f\u00fcr den Besuch von Restaurants und Veranstaltungen mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar? Weil das Verb \u201egleichbehandeln&#8220; w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie zu einem zentralen Medium der Aushandlung sozialer Normen geworden ist, ist es das Tuwort des Jahres 2021.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unverb des Jahres 2021<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <a href=\"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/2022\/05\/31\/tuwort-4\/\" data-type=\"podcast\" data-id=\"71\">tuwort-Podcast #4<\/a> stellten wir eine Shortlist von Kandidaten vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>weitermerkeln<\/li>\n\n\n\n<li>impfizieren<\/li>\n\n\n\n<li>herbeimutieren<\/li>\n\n\n\n<li>baerbocken<\/li>\n\n\n\n<li>angendern<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Live-Publikum entschied sich f\u00fcr:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>angendern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das trennbare Verb \u201eangendern&#8220; wird benutzt, um Kritik an Personen oder Medien zu \u00e4u\u00dfern, die die sog. gegenderte Sprache gebrauchen. Das oft passiv verwendete Verb (\u201eangendert werden&#8220;) dr\u00fcckt dabei das Unbehagen aus, mit sprachlichen Formen konfrontiert zu werden, die mehrere Geschlechter referenzieren, wie etwa die Kennzeichnung von Mehrgeschlechtlichkeit mithilfe des Glottisschlags zwischen Wortstamm und Suffix \/in\/ (Radiosprecher:in). Zum Unverb des Jahres wurde \u201eangendern&#8220; deshalb gew\u00e4hlt, weil mit dem Wort die Behauptung verkn\u00fcpft ist, man \u201egendere&#8220; mit Sprache nur, wenn man explizit mehr als ein Geschlecht referenziert. Dabei \u201egendert&#8220; man auch durch den Gebrauch des generischen Maskulinums. Und jene, die sich davon nicht mitgemeint f\u00fchlen, empfinden dabei das gleiche Unbehagen. Diejenigen, die \u201eangendern&#8220; gebrauchen, nehmen also etwas f\u00fcr sich in Anspruch, das sie anderen verwehren: nicht mit sprachlichen Formen angesprochen zu werden, die der eigenen Geschlechtlichkeit und der eigenen Auffassung von ad\u00e4quatem Deutsch widersprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der tuwort-Podcast w\u00e4hlt jedes Jahr das tuwort des Jahres und das Unverb des Jahres. Weil wir wir mit dem tuwort-Podcast darauf aufmerksam machen wollen, wie mit Sprache gehandelt wird, sind wir nicht einfach an W\u00f6rtern interessiert. Nein, im Fokus stehen Verben, also die Wortart, die am besten den Handlungscharakter von Sprache repr\u00e4sentiert. Doch was verstehen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":169,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-167","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":253,"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/167\/revisions\/253"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tuwort.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}